Heute durften wir unseren letzten Klausurtag in der Kommunionvorbereitung miteinander erleben – ein besonderer Moment des Innehaltens, des Nachdenkens und der Gemeinschaft. Im Mittelpunkt stand die Zeit von Gründonnerstag über Karfreitag bis hin zu Ostern – Tage, die wie kaum andere von Gegensätzen, Tiefe und Hoffnung geprägt sind.
In unserer gestalteten Mitte wurde dieser Weg sichtbar und spürbar.
❤️ Ein rotes Tuch erinnerte an den Gründonnerstag – an diesen „zweigeteilten“ Tag, an dem Freude und Abschied ganz nah beieinanderliegen. Beim letzten Abendmahl schenkt Jesus sich selbst in Brot und Wein. Brot und Kelch in unserer Mitte machten deutlich: Jesus bleibt bei uns – in Liebe, Hingabe und Gemeinschaft. Das Teilen verbindet uns bis heute.
🖤 Ein dunkles Tuch stand für den Karfreitag – für Tod, Trauer und die Endlichkeit des Lebens. Worte wie Abschied und Neubeginn, Tod und Geburt, Krankheit und Heilung oder die wechselnden Jahreszeiten zeigten: Dunkelheit gehört zu unserem Leben. Doch sie ist nicht das Ende. Gerade im Erleben von Grenzen wächst oft neue Hoffnung.
💛 Ein goldenes Tuch mit einer leuchtenden Kerze symbolisierte Ostern – Auferstehung, Fülle und neues Leben. Das Licht der Kerze machte sichtbar: Das Leben siegt. Gott schenkt neues Vertrauen und neue Wege. Aus Trauer wird Hoffnung, aus Dunkelheit Licht.
Mit Symbolen, Gesprächen und persönlichen Gedanken haben wir diesen Weg gemeinsam bedacht:
vom Teilen am Gründonnerstag,
durch die Dunkelheit des Karfreitags,
hin zum Licht des Ostermorgens.
Es war ein intensiver und wertvoller Abschluss unserer gemeinsamen Vorbereitung. Nun gehen wir mit unseren Kommunionkindern weiter – Schritt für Schritt – dem Osterfest entgegen. 🌅✨